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5. Januar 2012
Der Look
Da wurde ganze Arbeit geleistet. Alle Szenen beeindrucken durch ein sehr detailliertes Bühnenbild oder durch eine sehr detaillierte Umgebung. Man fühlt sich in eine andere Zeit zurückversetzt, wobei man keine 100%ige Nachbildung erwarten darf. Es ist eher eine von der Realität abweichende Neuinterpretation. Ein Beispiel: Einen Lippenstift gab es zu dieses Zeit nämlich noch nicht. Die Kostüme von Jenny Beavan sind ebenfalls beeindruckend und vor allem modisch geworden. Es kommen häufig verlangsamte Detailaufnahmen beziehungsweise -animationen vor, die man in dieser Art schon oft genug in anderen Filmen gesehen hat. Hier störten sie mich nicht wirklich. Und auch ausgelutschte Bullettime-Szenen, wie in diesem Film im Wald, wurden so gut umgesetzt, dass ich nichts dagegen hatte. Gelungene Kamera, toller Look und Sound und Musik waren auch toll.
Die Geschichte
Keine große Spoiler-Gefahr. In über 129 Minuten, denen es nur selten an Spannung fehlt, bekommt man einige Orte zu sehen. Bei Videospielen erwartet man abwechslungsreiche Schauplätze. Bei Spielfilmen kommen komplett verschieden Schauplätze seltener vor. Sherlock Holmes ist da anders. Der Film spielt unter anderem in Straßburg, Heilbronn, Paris und London. Komplettes Kontrastprogramm stellt die Schweiz mit ihren hohen Bergen und kühlen Szenen im Winter dar. Der aufmerksame Zuschauer hat viel zu entdecken um mit Sherlock Holmes gemeinsam den Fall zu lösen. Die Kamera weist auf vieles hin. Schade nur, dass direkt im Anschluss darauf die Auflösung erfolgt. Ein miträtseln und kombinieren ist daher kaum möglich. Ich erinnere mich nur an zwei oder drei Begebenheiten die ziemlich am Anfang des Filmes auftauchten und erst später verwendet wurden oder ihre Auflösung fanden. Davon hätte ich mir gern mehr gewünscht. Vieles geht sehr schnell und ist nicht immer direkt zu erfassen, das kann den einen oder anderen stören. Kleinere Logikfehler, wie den bereits angesprochenen Lippenstift, gibt es auch, doch sie stören nicht. Macht man so einen Film zu realistisch, wäre er, zumindest für mich, nicht mehr sehr unterhaltsam. Die Zielgruppe wäre eine andere. Der Film ist auch noch lustig und ich habe mehr gelacht als bei Hangover zwei oder The Expendables (diese Woche auf DVD gesehen), der ebenfalls versuchte bei einigen Szenen lustig zu sein.
Das Fazit
Der Film war natürlich mehr als nur Durchschnitt. Das konnte man beim Lesen schon herausfinden. Den ersten Teil habe ich nur auf Blu-Ray gesehen. Ich fand Teil eins um einen Tick besser. Teil zwei ist meiner Meinung nach ein guter Nachfolger und hat im Kino viel Spaß gemacht. Eine Fortsetzung wird es mit großer Wahrscheinlichkeit geben. Ich habe Lust darauf und ein wenig Angst, dass er floppen könnte.
4. Januar 2012

Auf der ARD war Schmidt mit und ohne Pocher nicht auszuhalten. Vom schlagfertigen Schmidt war kaum mehr was zu sehen. Stattdessen reihten sich Einspieler an Einspieler und die Sendung wurde zu einer noch schlechteren TV-Total Kopie. Pocher ging, die Show wurde dennoch nicht merklich besser, sie langweilte. Seit Die Harald Schmidt Show gegen Ende letzten Jahres wieder auf Sat.1 zu sehen war, gefiel sie mir tatsächlich richtig gut. Klar, es waren auch schlechte Folgen darunter, doch insgesamt bin ich sehr vom neuen alten Konzept angetan. Wenig Einspieler, mehr Studioaktionen und abwechslungsreiche Auftritte von Oliver Dittrich, dem Buttler und Herrenwitze von Charly Wagner beispielsweise.
Leider gingen die Quoten schnell in den Keller. Liegt sicher auch am restlichen Programm von Sat.1. Das Publikum, das tagsüber Richter Alexander Hold, K 11 und anderen Kram ansieht, ist nicht unbedingt das Publikum von Harald Schmidt. Dieser Spagat ist für Sat.1 sicher schwer. Nächste Woche geht es nach einer kleinen Pause wieder weiter. Ab Dienstag kommt die Show nun drei mal die Woche, statt wie bisher zwei mal. Es kann gut sein, dass dieser dreitägige Rhythmus auch stabilere Quoten bringt. Das ist unbedingt nötig, denn die Quoten Schmidts sind auf dem selben Tief, wie die Oliver Pocher Show, die vor kurzem, ebenfalls auf Sat.1, abgesetzt wurde.

Hauptkaufgrund für das 7.1 Headset war Battlefield 3. Da mir bisher Kopfhörer und ein Headset fehlten. Es ist schon der Wahnsinn wie intensiver das Spielgefühl wird. Im Mulitplayer-, wie auch im Storymodus. Vorteil beim Mulitplayer ist, dass man ganz klar hört woher die Schüsse kommen und wo sich der Gegner befindet. Bisher funktioniert das VoIP bei Battlefield alles andere als gut. Mein Bruder und ich behalfen uns immer damit, dass wir uns aufs Handy angerufen hatten um miteinander über Headset zu sprechen. Das Turtle Beach bietet da eine ganz nützliche Option: Es lässt sich neben dem PS3 System auch mit dem Handy über Bluetooth verbinden. Spielen und Telefonieren ist somit kein Problem mehr. Die Lautstärken von Headset und Spiel-Sound lassen sich unabhängig voneinander einstellen. Für die Hardcore-Zocker bietet das PX5 noch weitere Vorteile: Über den USB Anschluss lässt sich das Headset mit Presets ausstatten, die beispielsweise Schritte besser heraus filtern. Acht solche Presets sind vorinstalliert, weiter können individuell eingestellt und überspielt werden.
Inzwischen spiele ich fast ausschließlich mit den Kopfhörern. Fast schon zu schade um mein Teufel-System, das ich mir erst letztes Jahr zugelegt hatte. Doch beim Spielen ist das PX5 einfach unschlagbar. Dafür hat natürlich das Heimkino-System seine eigenen Vorteile. Der Kauf hat sich zu 100% gelohnt.
Interessante Eckdaten: Angeschlossen wird das Headset über ein optisches Kabel. Zusätzlich lässt sich zum Beispiel der Fernseher über ein koaxiales Stereokabel anschließen. Das Headset unterstützt DolbyDigital. Die mitgelieferten Batterien hielten rund 12 Stunden. Die Laufzeit lässt sich sicher mit qualitativ hochwertigeren Batterien verlängern.
31. Dezember 2011

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