Superkurzreview

25. Januar 2012

Mr. Nice

Erinnert stark an Blow mit Johnny Depp. Schön war der Einsatz von echten, alten Aufnahmen. Manchmal sah man leider schnell, dass der Darsteller hinein kopiert wurde. Insgesammt ein guter Film, der sich zum Ende hin etwas zieht.
Wertung: 7/10

Bunraku

Endlich mal wieder etwas abseits vom Mainstream. Stellt euch vor, es gibt keine Schusswaffen mehr, alle Gefechte und Eroberungen von Stadtteilen werden im Nahkampf ausgetragen. Im Film bekommt irgendwann (fast) jeder Darsteller eins auf die Mütze. Meist schon nach wenigen Sekunden. Der Film bietet tolle Bilder und eine insgesamt liebevolle und interessante Aufmachung. Die Story ist 08/15.
Wertung: 7/10


Der Weg des Lichts

24. Januar 2012

Was oben zu sehen ist, ist eine Schreibtischlampe. Eine Schreibtischlampe mit einer Geschichte. Die Geschichte begann am vergangenen Dienstag. Ich entschied mich diese Lampe hier zu kaufen. Leider war sie online nicht bestellbar. Also muss ich zur ihr kommen und sie aus dem Möbelhaus befreien. Knapp 80 Kilometer, aber okay. Es ist schließlich Samstag, da tut man Dinge, man hat Zeit. Ich war mit meiner Freundin bei Ikea. Und vorneweg: Es bliebt tatsächlich fast ausschließlich bei nur dieser einen Lampe. Abgesehen von einem komischen Plastikbehälter, einem kleinen Unterschrank und einem Bilderrahmen. Nachdem man jede Abteilung - Garten und Pflanzen ausgeschlossen - durchwandert hat, kommt man zur Abteilung Beleuchtung. Irgendwo da stand meine Lampe. Und ich war direkt enttäuscht. Hätte ich mir die Beschreibung dieser Schreibtischlampe auf der Internetseite etwas genauer angesehen, wäre mir durchaus das Gewicht von über fünf Kilogramm komisch vorgekommen. Das Beleuchtungsgerät war nämlich drei mal so groß wie erwartet. Aus Prinzip kaufte ich es dennoch. Und inzwischen finde ich, sie passt ganz gut herein. Der Schreibtisch wird ohnehin bald ausgetauscht. So stand ich also bei Ikea vor dieser großen Lampe und dimmte fröhlich, was ein wichtiger Kaufgrund war: Dimmen - vor mich her. Die Wahl der richtigen Glühbirne stand an. In einem Ausstellungsstück glühte eine Halogen-Birne, in dem anderen eine verdrehte Energiespar-Birne. Beide ließen sich wunderbar dimmen. Von hell bis dunkel und zurück. Mehr als 256 Abstufungen. Ein Traum. Nur welches Licht wählen? Die Halogen-Birne hatte ein schönes Farbbild. Eine warme, schöne Farbe. War auch etwas günstiger und lag bei zirka sieben Euro. Die Energiespar-Birne hatte ein etwas kälteres Licht - immer noch warm - war etwas teurer, verbrauchte aber weniger Strom. Und, und das war das Hauptkaufkriterium, es stand in roter Schrift und mit Ausrufezeichen verdeutlicht das Wort „Dimmbar!!!!“ neben einer großen Zehn. Ich entschied mich für die Energiespar-Birne. Zuhause angekommen folgte Enttäuschung Nummer Zwei: Der Standfuß weiste kleine Schrammen auf. Die sind eigentlich nicht weiter schlimm. Doch, wenn ich eine kleine Schramme einmal gesehen habe, dann weiß ich, dass sie da ist und sie wird mich nie wieder in Ruhe lassen. Ich habe Geld für ein neues Produkt ausgegeben und es ist fehlerhaft. Aber okay, dachte ich mir. Es ist eine große Lampe. Sie macht dimmbares Licht. Das ist immer noch eine gute Sache. Mit Freude klöppelte ich die Lampe zusammen, drehte die zehn Euro teure Energiespar-Birne in die Fassung - die mich wahrscheinlich mehr gekostet hat, als sie je in ihrer- Sparflammen-Lebensdauer an Stromkosten einsparen wird - und dimmte das Licht auf Anschlag hoch. Schön, es wurde hell. Es war zwar zuvor schon hell - schließlich war es Tag - doch ein farblicher Lichtkegel legte sich über meinen Schreibtisch, über meine Wand. Es folgte Enttäuschung Nummer Drei: Dieses verdammte Licht surrte. Nicht besonders laut. Aber so laut, dass ich das hörte. Selbst, wenn der Rechner lief war das Surren gut zu hören. Wenn ich dieses Surren einmal gehört habe, dann weiß ich, dass es da ist und es wird mich nie wieder in Ruhe lassen. Selbst wenn die Lampe ausgeschaltet, oder abgedimmt, wie wir Lichtprofis sagen, sein sollte. Okay, da steht diese verschrammte und surrende Lampe. Dann gebe ich sie eben wieder zurück, dachte ich mir. Hin- und Rückfahrt haben heute 25 Euro gekostet und werden das nächste mal das selbe noch einmal kosten. Macht 50 Euro für nichts. Das rentiert sich nicht. Da kam mir die Idee, eine Birne aus meiner Deckenleuchte - ebenfalls Ikea Energiespar-Biren - in die Tischlampe zu drehen. Und das Surren war weg. Das Dimmen hingegen auch. Statt langsam hell oder dunkel zu werden, spielte die Birne Stroboskop. Mal schneller, mal langsamer. Im Vergleich zur anderen Birne war das Licht auch viel wärmer und angenehmer. So tauschte ich diese zwei Birnen miteinander aus. Doch dimmen konnte ich immer noch nicht. Heute rief ich meinen Bruder an, der irgendwas mit Elektronik macht und einst die Elektronik Zuhause so zusammen geschlossen hatte, dass die Deckenleuchte mit der Mikrowelle dimmbar war und die Mikrowelle mit dem Lichtschalter an- und ausgeschaltet werden konnte. Er muss ja wissen was gut ist. Nach einer halben Stunde in der Glühwarenabteilung hatten wir immer noch keine Ahnung was gut für meine Lampe ist. Einiges war dimmbar, anderes wieder nicht, 1700 Calvin, 5 Watt = 20 Watt, E25, 120 mA und so weiter. Bis wir auf ein kleines unscheinbares Relikt stießen. Eine echte Glühbirne, mit echten Draht, dimmbar, warmes Licht und passendem Anschluss. Für 69 Cent. Das tolle: Kein Surren und auch sonst alles tippi toppi. Jetzt stellt sich nur die Frage, was ich mit einer zehn Euro teuren Energiespar-Birne machen soll.

Wunderkit

17. Januar 2012

Überschriften mit nur einem Wort wirken. Alle, also vor allem ich, haben lange darauf gewartet: Wunderkit ging in die Betaphase und kann nun, Invite vorausgesetzt, alleine oder in Gruppen wild getestet werden. Der Service richtet sich an alle, die mit mehreren Personen Projekte online planen und komfortabel umsetzen wollen. Dafür können Projekte, Aufgaben und Notizen angelegt und diese an verschiedene Nutzer vergeben werden. Das Ganze lässt sich auch mit Tags versehen. Genaueres und ein Video findet ihr bei den 6wunderkindern.

Achja, Invites. Die ersten, ich glaube, 90 Pro-Tage sind kostenlos. Wer Wunderkit testen oder in Zukunft ernsthaft nutzen möchte, meldet sich mit gültiger E-Mailadresse in den Kommentaren. Ich lade euch ein und wir planen verrückte Dinge.


Hallo Marcel,
bei mir liegt das hier auf dem Nachttisch rum:

10. Januar 2012

Hauptsächlich Lesekram. Das unterste Buch, Limit, lese ich schon über ein Jahr. Es ist so schlecht, dass ich es bisher nicht geschafft habe, es an einem Stück zu lesen. Deshalb lese ich andere Bücher parallel dazu. Das oberste Buch, Gedankenhaie, lese ich inzwischen das zweite Mal. Es ist neben 39,90 das einzige Buch, das ich ein zweites mal gelesen habe. Ganz unten liegt die einzige Max Ausgabe seit langem. Darauf mein iPhone als Wecker und Kopfhörer. Für Artikel, die ich tags über online finde, liegt das Kindle da. Auch darauf sind mehrere Bücher, die ich parallel lese.

Danke der Nachfrage, dein Steven.


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