Ohrensausen

4. Januar 2012

Hallo, Technik-Blog hier. Vor Weihnachten noch legte ich mir die oben bildlich abgebildeten 7.1 Kopfhörer zu. Um endlich auch spät in die Nacht hinein mit ordentlichem Sound zocken oder Filme schauen zu können. Zweiter Grund war das eingebaute Headset. Ich testete die Turtle Beach Ear Force PX5 nun bis die Batterien das erste Mal ihren Geist aufgaben. Und: Ich bin begeistert. Man merkt einfach nicht, dass man Kopfhörer auf hat. Das spricht zum Einen für den Tragekomfort und zum Anderen für die Soundqualität. Bei anderen Kopfhörer, die deutlich unter dem Kaufpreis der PX5 liegen, merkte ich eben, dass der Sound direkt am Ohr sitzt. Es fühlte sich nicht echt an. Das ist bei der PX5 komplett anders. Mein Bruder lies sie sich zu Weihnachten schenken und ertappte sich gleich beim Startsound der PS3 dabei, wie er vergeblich versuchte den Ton seines Fernsehers leiser zu machen. Wie gesagt, man merkt nicht, dass der Sound direkt aus den Kopfhörern kommt. Bei manchen Filme ist der klare Ton fast schon ein Nachteil, denn es ist ganz deutlich zu hören, wenn der Sound bei stillen Szenen lauter und leiser gedreht wurde, schlichtweg am Umgebungsrauschen. Das fällt natürlich mehr bei leisen Szenen auf, als bei Actionszenen.

Hauptkaufgrund für das 7.1 Headset war Battlefield 3. Da mir bisher Kopfhörer und ein Headset fehlten. Es ist schon der Wahnsinn wie intensiver das Spielgefühl wird. Im Mulitplayer-, wie auch im Storymodus. Vorteil beim Mulitplayer ist, dass man ganz klar hört woher die Schüsse kommen und wo sich der Gegner befindet. Bisher funktioniert das VoIP bei Battlefield alles andere als gut. Mein Bruder und ich behalfen uns immer damit, dass wir uns aufs Handy angerufen hatten um miteinander über Headset zu sprechen. Das Turtle Beach bietet da eine ganz nützliche Option: Es lässt sich neben dem PS3 System auch mit dem Handy über Bluetooth verbinden. Spielen und Telefonieren ist somit kein Problem mehr. Die Lautstärken von Headset und Spiel-Sound lassen sich unabhängig voneinander einstellen. Für die Hardcore-Zocker bietet das PX5 noch weitere Vorteile: Über den USB Anschluss lässt sich das Headset mit Presets ausstatten, die beispielsweise Schritte besser heraus filtern. Acht solche Presets sind vorinstalliert, weiter können individuell eingestellt und überspielt werden.

Inzwischen spiele ich fast ausschließlich mit den Kopfhörern. Fast schon zu schade um mein Teufel-System, das ich mir erst letztes Jahr zugelegt hatte. Doch beim Spielen ist das PX5 einfach unschlagbar. Dafür hat natürlich das Heimkino-System seine eigenen Vorteile. Der Kauf hat sich zu 100% gelohnt.

Interessante Eckdaten: Angeschlossen wird das Headset über ein optisches Kabel. Zusätzlich lässt sich zum Beispiel der Fernseher über ein koaxiales Stereokabel anschließen. Das Headset unterstützt DolbyDigital. Die mitgelieferten Batterien hielten rund 12 Stunden. Die Laufzeit lässt sich sicher mit qualitativ hochwertigeren Batterien verlängern.