Batrachospermum

2. Januar 2010

Die Feiertage sind rum und ich finde endlich wieder Zeit für das Internet. So konnte ich Euch gestern die Party des Jahres präsentieren und heute habe ich schon die Batrachospermum oder auch die Froschlaichalge für Euch im Gepäck. So nennt sich die Alge des Jahres 2010. Das haben jedenfalls die Algenforscher der Deutschen Botanischen Gesellschaft beschlossen. Toll. Ich war erst wenig beeindruckt von der News. Die Eigenschaften dieser Algenart sind jedoch recht interessant. Finde ich. Ich muss zugeben, dass ich mich wenig mit der Natur beschäftige. Ich weiß, dass es Bäume gibt. Mehr Bäume sind dann ein Wald. Ich weiß, das es Wölfe gibt. Mehrere Wölfe sind dann ein Rudel. Etwas Wissen trage ich schon mit mir herum. So ist es nicht. Aber mit Algen habe ich mich tatsächlich noch nie beschäftigt. So habe ich mich also hineingelesen und festgestellt, dass diese Algen nur in sauberen Gewässern zu finden sind. So weiß man also Bescheid. Wenn diese Alge in einem See wächst, kann man da getrost seine Kinder hineinwerfen ohne dass sie die nächsten Tage im Krankenhaus wieder aufwachen müssen.

Interessant auch die sexuelle Ausrichtung:

Zum anderen sind die Lebenswissenschaftler an den Generationszyklen interessiert: Rotalgen sind die einzigen Lebewesen, bei denen sich drei Generationen nacheinander abwechseln; sie vermehren sich dabei teils sexuell und teils ungeschlechtlich. Bei diesem Generationswechsel folgen auf eine Generation mit sexueller Fortpflanzung – Gametophyt - noch zwei Generationen mit doppeltem Chromosomensatz, die durch Teilungen entstehen (Karposporophyt und Tetrasporophyt).

Leider konnte ich nirgends ein Bild finden, welches ich an dieser Stelle zeigen darf. Wer sich die Sexkünstler dennoch einmal genauer ansehen möchte, der sei auf die Quelle hingewiesen.

Ein Dank an klick für den Hinweis! Quelle